Reisekrankheit: Tipps und Tricks für den Urlaub

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Auf dem Weg zum Traumurlaub? Unabhängig von dem Verkehrsmittel, mit dem Sie reisen – eine Reisekrankheit kann leider auf dem Weg in den Urlaub jeden erwischen. Wodurch sich die Kinetose auszeichnet und was man machen kann um sie vorzubeugen oder im Notfall zu behandeln, zeigen wir in diesem Beitrag.

Was ist eine Reisekrankheit?

Wie bereits gesagt hängt es nicht von dem Transportmittel mit dem man reist ab, ob man die Reiseübelkeit erwischt. Neben Übelkeit oder Erbrechen kann es bei der Reisekrankheit auch zu Schweißausbrüchen, Appetitlosigkeit, Schwäche- und Schwindelgefühl oder Kopfschmerzen kommen.

Die Reiseübelkeit kann Sie jederzeit treffen

Formen von Reisekrankheit

Abhängig von der Art der Reise kommt die Reisekrankheit in verschiedenen Formen vor. Einige Beispiele dafür sind:

  • Übelkeit im Zug oder Auto
  • Seekrankheit (Kreuzfahrt u.ä.)
  • Landkrankheit (also die Übelkeit nach Ende der Seereise)
  • Flugkrankeit

Wie entsteht Reiseübelkeit?

Bei der Fahrt mit Bus, Bahn, Auto, Schiff oder auch beim Fliegen nimmt der Körper verschiedene widersprüchliche Sinneseindrücke wahr. Wenn das Gleichgewichtsorgan im Innenohr eine intensive Bewegung meldet, die Augen aber keine oder nur wenig Bewegung wahrnehmen, reagiert das Gehirn.

Beispielsweise passiert das beim Autofahren: Die Augen nehmen die Bewegung wahr, aber der Körper ist im Ruhezustand. Das löst im Gehirn eine Stresssituation aus.

Es schüttet in Reaktion Botenstoffe wie Histamin aus, die das Brechzentrum im Gehirn anregen. So kommt es teilweise zu Übelkeit oder Erbrechen. Der Blutdruck fällt dazu noch ab, der Herzschlag beschleunigt sich. Daher fühlen sich Menschen mit Reisekrankheit oft apathisch, erschöpft oder schlapp. Sobald der Körper sich allerdings an die Sinneseindrücke gewöhnt hat oder sie wieder im Einklang sind, geht es den meisten auch wieder besser.

Frauen betreffen diese Symptome häufiger als Männer. Es wird vermutet, dass ein Zusammenhang zwischen dem weiblichen Hormonhaushalt und der Anfälligkeit besteht. So soll es bei Schwangerschaft und während der Periode häufiger zur Reisekrankheit kommen.

Symptome für Reiseübelkeit

Wie bereits erwähnt gibt es verschiedene Formen der Reisekrankheit, je nachdem in welchen Verkehrsmitteln man unterwegs ist. Die Symptome ähneln sich aber weitgehend. Die Reisekrankheit tritt üblicherweise in Form von Symptomen wie Kopfschmerzen und Übelkeit sowie Schwindelgefühl auf.

Zu weiteren Symptomen zählen beispielsweise:

  • Blässe
  • Schweißausbrüche
  • Hyperventilation
  • Übelkeit bis zum Erbrechen

Prävention von Reisekrankheit

Nicht jeder erleidet auf der Reise in den Urlaub eine Reisekrankheit. Neigen Sie jedoch dazu, oder wollen Sie dafür sorgen, dass keine der Symptome eintreten, können einige Aktionen helfen.

Beispielsweise sollte man vor Antritt der Reise viel trinken, idealerweise Wasser. Auch sollte man nicht auf leeren Magen reisen. Hier sollte jedoch zu leichter Kost gegriffen werden.

Als Fahrer mit Reisekrankheit sollte man möglichst Pausen einlegen

Vor der Fahrt

  • Viel trinken (kein Saft oder Milch)
  • Leichte Kost
  • Viel Bewegung (auch in Pausen während der Fahrt)
  • Verzicht auf Alkohol, Nikotin, Kaffee

Während der Fahrt

  • Lesen vermeiden
  • Wenn möglich: Frische Luft
  • In Reiserichtung sitzen
  • Ingwer als Mittel gegen Brechreiz (z.B. in Tee)
  • Ablenkung durch Hörbücher, Gespräche mit Mitreisenden, Musik

Medikamente zur Hilfe bei Reisekrankheit

Betroffene von Reisekrankheit greifen während der Reise zur Bewältigung ihrer Symptome vermehrt zu Mitteln wie Reisetabletten. Zur Vorbeugung bestimmter Symptome können sich hier Reisemittel mit dem Wirkstoff Dimenhydrinat eignen.

Wie hoch die Wirkstoffkonzentration sein sollte, hängt mitunter von der Schwere der Symptome ab.

Auch Alternativen wie Kaugummis, Dragees und Kapseln oder Tropfen mit demselben Wirkstoff finden hier Gebrauch. Jene können vor Reiseantritt oder während der Reise angewendet werden.

Vomex und seine Wirkung

Ein solches Reisemittel ist beispielsweise Vomex von Klinge Pharma. Mit dem Wirkstoff Dimenhydrinat kann Vomex gegen Übelkeit und Erbrechen helfen. Dimenhydrinat wirkt hierbei direkt in dem Teil des Gehirns, welcher als Brechzentrum bezeichnet wird. Das in Vomex enthaltene Dimenhydrinat blockiert die Histamin-Rezeptoren, die sonst Signale an das Brechzentrum senden. Somit kann die Übelkeit nachlassen.

Für Kinder ab 6 kg Körpergewicht geeignet, kann man beispielsweise zum VOMEX A Sirup greifen. Hierbei empfiehlt sich die Einnahme vor Reiseantritt. Für Jugendliche und Erwachsene ab 14 Jahren können Zäpfchen wie VOMEX A 150 mg Suppositorien verwendet werden. Insbesondere in Situationen, wo speziell Erbrechen das Problem darstellt, können Zäpfchen Abhilfe schaffen. Zuletzt eignen sich für Kinder ab 6 Jahren mit über 30 kg Körpergewicht die VOMEX A Dragees.

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