Hautalterung: Anti-Aging als Jungbrunnen für die Haut

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Die Hautalterung beginnt bei den meisten Menschen zwischen dem 25. Und 30. Lebensjahr. Dabei verliert die Haut an Spannung, Feuchtigkeit und Strahlkraft. Aufgrund der Mimik entstehen ausgerechnet im Gesicht die ersten Fältchen an den Augen, der Stirn, der Nase und dem Mund. Maßnahmen diesen Anti-Aging Vorgang zu mildern oder zu stoppen gibt es wie Sand am Meer. Doch was hilft am besten gegen eine alternde Haut?

Erste Falten im Gesicht
Die ersten Anzeichen von Falten

Gene, Hormone, freie Radikale, Sonne: Was beeinflusst Hautalterung?

Um dieser Frage auf dem Grund zu gehen, muss geklärt werden, wie der Hautalterungsprozess aussieht. Demnach unterscheiden sich zwei Kategorien der Hautalterung:

1.      Die intrinsische Hautalterung

Die Faktoren der intrinsische Hautalterung können wir nur schwer beeinflussen. Teil dieser Kategorie sind die genetischen Voraussetzungen. Es ist allseits bekannt, dass Menschen über die Jahre schneller und langsamer altern. Das ist festgelegt in den Genen. In wissenschaftlichen Studien wurde festgestellt, dass vor allem Mitochondrien in den Zellen einen starken Einfluss am Prozess der Hautalterung haben. Diese Mitochondrien sind die Kraftwerke der Zellen und verlieren mit dem Alter an Kraft.

Als zweiter Grund für eine intrinsische Hautalterung gilt die hormonelle Hautalterung. Hormone beeinflussen das Hautbild nachhaltig. Gerät der Hormonhaushalt aus den Fugen so sind die ersten Folgen an der Haut zu erkennen. Faltenbildung und Altersflecken sind die Folge. Besonders Frauen in den Wechseljahren haben mit diesem Problem zu kämpfen. In solchen Fällen können Hormonpräparate das Hautbild verbessern.

2.      Die extrinsische Hautalterung

Die extrinsische Hautalterung beschäftigt sich mit dem Thema, wie wir das Leben leben und somit wir selbst das Hautbild bestimmen. Das bedeutet, Ernährung, Sport, Rauchen, Alkohol, Stress und UV-Strahlung sind alles Faktoren, die einen positiven oder negativen Einfluss auf die Haut entfalten. Dabei wüten freie Radikale im Körper und schädigen die Zellen in der Haut. Freie Radikale sind Stoffwechselprodukte, die aus der Folge von Umweltbelastungen, Zigarettenrauch, Stress oder UV-Strahlung entstehen.

Hautalterung Abbildung
Abbilderung des Alterungsprozesses der Haut

Diese Radikale sind hochreaktive Stoffe, die die zelluläre Struktur schädigen. Dementsprechend sind sie auch beteiligt an der Entstehung von Krebs, Rheuma und Alterserscheinungen, wie der Hautalterung. Der Körper ist nur bis zu einem gewissen Maße dazu fähig, sich selbst vor freien Radikalen zu schützen und zu entgiften. Deswegen ist es wichtig, mithilfe einer gesunden Ernährung Antioxidantien dem Körper zuzuführen. Diese reagieren mit den freien Radikalen und neutralisieren sie.

Unsere Tipps für schöne Haut

Für die Schönheit im Alter gibt es kein Rezept oder eine allgemeine Regel. Doch wenn Sie auf folgende Tipps achten, sollte Ihre Haut Sie lange Jung und lebendig aussehen lassen.

  • Tipp 1: Achten Sie auf Ihre Ernährung und Bewegung. Sport und Spaziergänge helfen nicht nur Ihrer Seele, sondern auch Ihrer Haut.
  • Tipp 2: Gehen Sie immer zeitig schlafen oder sorgen Sie für ausreichend Schlaf. Das fördert die Regeneration der Haut und senkt ebenfalls Ihr Stress-Level.
  • Tipp 3: Vermeiden Sie extreme UV-Strahlung, Sonnenbrände, Rauchen oder Feinstaub- und Abgasbelastungen, da diese die Entstehung von freien Radikalen begünstigt.
  • Tipp 4: Unterstützen Sie frühzeitig Ihre Haut mit pflegenden Produkten. Achten Sie darauf, natürliche Wirkstoffe zu verwenden und einen passenden Mix zu finden.
  • Tipp 5: Für eine gute Anti Aging Pflege eignen sich Produkte, die den natürlichen Regenerationsprozess tief in der Haut unterstützen und der Haut liefern, was ihr fehlt.

So verlangsamen Sie den Hautalterungsprozess effektiv

Den Hautalterungsprozess zu verhindern ist unmöglich. Nicht zuletzt, weil die Wissenschaft noch nicht alle Alterungsprozesse genau aufgeschlüsselt hat. Dennoch ist ein wichtiger Punkt, die Aktivität und der Einfluss der Mitochondrien in den Zellen. In Laborversuchen wurde deren Beteiligung am Hautalterungsprozess nachgewiesen. Mithilfe von genetischen Eingriffen konnte die Aktivität der Mitochondrien wiederhergestellt werden. Das führte dazu, dass der Alterungsprozess stoppte und rückgängig gemacht wurde. Eine solche Behandlung am Menschen ist bisher unvorstellbar. Nichtsdestotrotz gibt es Substanzen, welche die Mitochondrien schützen und ihre Arbeit unterstützen. Q10 und Ceramide, welche vom Körper auch selbst gebildet werden können, sind unverzichtbare Helfer gegen eine alternde Haut und frühen Fältchen.

Wer den Hautalterungsprozess verlangsamen möchte, sollte bereits frühzeitig damit beginnen. Eine gesunde Ernährung, Sport und Bewegung an der frischen Luft sind gängige Tipps, die auch den meisten Erfolg bringen. Wichtig ist es Rauchen, Alkohol und UV-Strahlung zu meiden, da diese die Hautalterung begünstigen. Doch zur direkten Unterstützung der Haut empfiehlt es sich ebenfalls, so früh wie möglich mit Anti Falten Cremes, Hautcremes, Tagescremes oder Nachtcremes zu beginnen, um der Faltenbildung entgegen zu wirken. Dabei spielt die Auswahl der Inhaltsstoffe eine zentrale Rolle.

Antioxidantien und Kollagen

Hautalterung Kollagen
Hautalterung: Der Verlust von Kollagen

Die beste Antifaltencreme unterstützt mit natürlichen Stoffen tief im Inneren der Haut, der Lederhaut und Unterhaut. Dabei sind Antioxidantien sehr wichtig. Vitamin A, C oder E sind wichtige Radikalfänger und schützen die Zellen der Haut vor freien Radikalen. Zusätzlich fördern Vitamin A und C die Elastin- und Kollagenproduktion. Kollagen ist ein Eiweiß, was in den unteren Hautschichten produziert wird. Es ist für die Festigkeit, Elastizität und Straffheit der Haut verantwortlich. Ab dem 25. Lebensjahr geht die Produktion von Kollagen allmählich zurück. Dieser Prozess schädigt die Struktur der Haut und verursacht Falten. Über die Jahre werden diese immer Tiefer. Neben Vitamin A und C sind auch Ceramide und Folsäure an der Kollagenproduktion maßgeblich beteiligt. Eine direkte Zufuhr von Kollagen über Cremes und Nahrungsergänzung ist leider sinnlos, weil es die Elastin- und Kollagensynthese nicht fördert oder das Kollagen vom Körper zerlegt und nicht gebraucht wird.

Hautbarriere und Feuchtigkeit

Hautalterung Hyaluronsäure in der Haut
Hautalterung: So wirkt Hyaluronsäure

Der dritte große Faktor zur Vorbeugung von Hautalterung ist der Feuchtigkeitshaushalt der Haut. Eine geschädigte Hautbarriere lässt Flüssigkeit aus der Haut dringen. Diese polstert aber die Haut auf und vermindert Falten. Mit steigendem Alter nimmt die Regenerationsfähigkeit der Haut ab. Die Haut trocknet mehr und mehr aus. Deshalb ist es für eine gute Anti Aging Pflege wichtig, die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen und die Hautbarriere zu regenerieren. Zur Stärkung und Regeneration der Hautbarriere eignen sich vor allem fettreiche Substanzen, wie Triglyceride und Sheabutter. Für eine wirksame Pflege ist es am besten die Haut mit hauteigenen Bausteinen zu versorgen. Ceramide und Phosphorlipide sind solche natürlichen Bausteine der Haut. Zusätzlich muss Panthenol genannt werden. In vielen Wund- und Heilcremes enthalten, hat Panthenol eine starke Anti Aging Wirkung. Es regt die Produktion neuer Hautzellen an und repariert die beschädigte Hautbarriere.

Zusätzlich zur Regeneration der Haut-Lipid-Barriere ist die Zufuhr von Feuchtigkeit sehr wichtig. Hyaluronsäure in verschiedenen molekularen Größen bindet eine Menge Feuchtigkeit, ist jedoch ohne eine Hautbarriere nutzlos. Neben der Hyaluronsäure ist Glycerin und Squalan eine verlässliche Feuchtigkeitsquelle für die Haut. Nicht zuletzt, weil beide Substanzen ein natürlicher Bestandteil der Haut sind.

Die Haut jung zu halten ist ein Prozess der über Jahre hinweg Ihre Aufmerksamkeit braucht. Finden Sie Ihren eigenen Mix zur Erhaltung des jugendlichen Aussehens, denn Sie müssen im Einklang mit sich selbst sein, damit auch Ihr äußeres das Ausstrahlen kann. Ein gesunder Geist und ein gesunder Körper sind die besten Voraussetzungen für eine junge und attraktive Haut, auch im besten Alter.